Aktuelles

Beitrag zum Stand des Innovationsfonds

Seit dem Jahr 2016 existiert der von vielen Akteuren herbeigesehnte Innovationsfonds für das deutsche Gesundheitswesen. Aus seinen Mitteln werden über vier Jahre hinweg insgesamt 1,2 Milliarden Euro für die Förderung von Innovationen bereitgestellt. Aktuell werden 55 Projekte im Bereich der Neuen Versorgungsformen und 62 Projekte im Bereich der Versorgungsforschung gefördert. In einem Beitrag der Publikationsreihe „Gesundheitswesen aktuell 2017“ untersuchen Volker E. Amelung und Susanne Ozegowski die Struktur und die Ziele des Fonds sowie die von ihm geförderten Projekte Auf der Grundlage der bisherigen Förderungen ziehen sie ein erstes Zwischenfazit der Arbeit des Fonds und illustrieren bestehende Risiken sowie zukünftige Potenziale.

Auszug aus: BARMER GEK Gesundheitswesen aktuell 2017; Uwe Repschläger, Claudia Schulte und Nicole Osterkamp [Hrsg.]; Seiten 148-173.

Den entsprechenden Beitrag können Sie hier herunterladen.


Gegenstand der Studie im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) war die Situation der Sozialversicherung von Selbständigen in einem europäischen Vergleich. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung lag dabei auf dem Sozialversicherungszweig der Krankenversicherung; weitere Versicherungsformen wie Arbeitslosen- oder Renten-/Pensionsversicherung wurden ebenso betrachtet. Zum einen wurden die spezifischen Bedarfe, die Selbständige an ihre soziale Absicherung stellen, untersucht. Zum anderen wurde die Situation der Selbständigen(ver)sicherung in Österreich in einen europäischen Kontext eingebettet und ein Vergleich der sozialen Absicherung von Selbständigen mit den Ländern Deutschland, Schweiz, Niederlande, Dänemark und Frankreich durchgeführt. Das Ergebnis: Selbständige werden in Österreich im Vergleich zu allen betrachteten Ländern von den meisten sozialen Sicherungssystemen erfasst.

Eine entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.



Internationale empirische Studie zur elektronischen Patientenakte

Dass eine elektronische Patientenakte (ePA) die Effektivität und Effizienz der Ver­sorgung steigern kann, wird heutzutage kaum mehr in Frage gestellt. Sie bietet ein breites Anwendungsspektrum für Patienten, Leistungserbringer und Krankenkassen gleichermaßen. Sie führt zu effizienteren Arbeitsprozessen, verringert die administra­tive Belastung des medizinischen Personals und verbessert außerdem die Versorgung durch die Nutzung entscheidungsunterstützender Systeme. Auch unnötige (Doppel-)Untersuchungen und Folgebehandlungen werden reduziert. Erhalten Patienten Zugriff auf ihre Daten, wird zudem ihre Gesundheitskompetenz gestärkt.

Doch obwohl die Vorteile einer ePA auf der Hand liegen, hat diese nach wie vor den Eingang in das deutsche Gesundheitswesen nicht geschafft – im Gegensatz zu anderen Ländern.

Wie ist die ePA in Dänemark, Israel, den USA und Österreich ausgestaltet, die als Vorrei­ter gelten? Welche Rolle können von Unternehmen wie Apple oder Google entwickelte ePA spielen? Welche Schlussfolgerungen können für Deutschland gezogen werden? Und wo steht die Implementierung der hiesigen ePA im europäischen Vergleich? Diesen Fragen geht die Studie auf den Grund.

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-technik/detail/deutschland-bei-der-epa-implementierung-auf-platz-10-a-32913

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/e-health/article/922889/elektronische-patientenakten-deutschland-verliert-anschluss.html